Der Orion Nebel - Sternenentstehungsgebiet

Als Orion Nebel bezeichnet man ein ca. 1350 Lichtjahre entferntes Sternenentstehungsgebiet im Sternenbild Orion. Der Nebel in der Mitte des “Schwertes” umfasst etwa 3000 einzelsterne, die sich in dem interstellaren Gas befinden.

Dank ihrer Ultravioletten Strahlung wird Wasserstoff erhitzt, sodass der Wolkenkomplex mit einer Intensität leuchtet, die mit bloßem Auge erkennbar ist. Die Sterne, in dem ansonsten nicht leuchtenden Gas, entstehen indem sich der Nebel verdichtet. Neben verschieden Stadien und Sterntypen, hängt die Lebensdauer von der Masse der Sterne ab. Sterne mit einer hohen Masse verbrennen jene schneller, erkalten oder werden zu schwarzen löchern.

Dagegen ist die Masse von sogenannten Braunen Zwergen zu gering, um die für Sonnen typische Kernfusion auszulösen. Daher besteht, der Gaswolkenkomplex ebenfalls aus der Materie der sterbenden Sterne, die zuvor im Nebel entstanden. Wegen der relativen nähe zu unserem Sonnensytem ist das Sternenentstehungsgebiet das am besten erforschte. Mit einem durchmesser von 30 Lichtjahren macht der Orion Nebel einen verhältnismäßig geringen aber existenziellen Teil der Galaxis aus.

Weltraum Karten für Forschungseinrichtungen

Für eine korrekte Weltraum Karte werden eine Vielzahl von Informationen über die Lage von Galaxien, Sternengebilden und Planeten benötigt. Diese Daten werden von Doppelteleskopen im Weltall an Forschungseinrichtungen der Menschen gesendet.

Diese Teleskope arbeiten mit Infrarotlicht, weil dieses Licht einen längerwelligeren Zustand besitzt, als das rote Licht, welches für die Menschen wahrnehmbar ist. Dadurch können sie ohne Probleme größere Gasmassen durchdringen, was sie zu einer besseren Wahl für die Erkundung des Weltraumes macht. Denn in diesem lassen sich auf dichte Gasnebel finden, welche das normale rote Licht reflektieren würden. Dadurch würden die Planetenbilder nur eine schlechte Qualität bieten, wenn sie überhaupt etwas zeigen.

Die infraroten Strahlen bieten sehr scharfe und detailreiche Bilder, welche von den Wissenschaftlern auf der Erde verarbeitet und für Berechnungen verwendet werden können. Auf diesen Berechnungen basiert dann die Konstruktion von übersichtlichen und genauen Weltraum Karten. Durch diese Abhängigkeit von den Teleskopeinrichtungen können selbst kleine Fehler in deren Daten zu großen und schwerwiegenden Folgen bei der Erschließung des Weltraums führen.

Die Enterprise Raumfähre

Enterprise bedeutet übersetzt aus dem Englischen Unternehmung. Und die Enterprise Raumfähre ist ein Space Shuttle der Nasa.

Gebaut wurde die Enterprise Raumfähre um das Flugverhalten für Raumfähren auszutesten. Sie verfügt über keinen Hitzeschild und würde somit in der Umlaufbahn verglühen. Ebenso wurde sie für strukturelle Tests benötigt, durch deren Hilfe Kontruktstionsschwächen eruiert werden sollten. 1977 erprobte die Nasa mittels der Enterprise Raumfähre das Landeverhalten von Raumfähren. Später hat man das Space Shuttle auch für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

1983 wurde sie auf dem Flughafen Köln/Bonn ausgestellt, seit 2003 ist sie im Steven F. Udvar-Hazy Center zu bewundern. Nach der Enterprise Raumfähre wurde auch das gleichnamige Raumschiff in den Enterprise-Filmen benannt. Nachdem das (more…)

Raumfähre Atlantis

Die Raumfähre Atlantis ist ein Space Shuttle und gehört zum Raumfahrtprogramm der NASA. Den ersten Flug absolvierte die Raumfähre, mit der internen Bezeichnung OV-104, im Oktober 1985.

Das Konzept des Space Shuttle besteht aus drei Komponenten: Dem Orbiter (Raumfähre), Außentank und den Boostern (Startraketen). Dieses Konzept hat eine Wiederverwendung der einzelnen Komponenten zum Vorteil. Die Antriebsraketen und der Außentank landen, nachdem sie von der Raumfähre getrennt werden, im Meer. Die Länge der Raumfähre beträgt 37,24 m und die Spannweite beträgt 23,79 m.

Die Nutzlast beträgt je nach Verwendung bis zu 24.500 kg und die Einsatzhöhe bis zu 1.000 km. Jeder Start der Atlantis bedeutet Kosten in Höhe von einer halben Milliarde Dollar. Das Hauptaufgabengebiet des Space Shuttle ist der Transport von Satelliten ins All oder auch vom All zurück zur Erde. Die Atlantis unternimmt ebenfalls Versorgungsflüge zur Internationalen Raumstation ISS. Die Landung erfolgt wie bei einem Flugzeug auf speziellen Landebahnen.

Die NASA hat drei mögliche Pisten für die Landung. An erster Stelle steht das Kennedy Space Center in Florida, wegen der Nähe zum Startplatz. Als Ausweichmöglichkeiten stehen die Luftwaffenbasen Edwards in Kalifornien oder White Sands in New Mexico zur Verfügung.

Die ISS – Geschichte des gemeinsamen Projekts

Das hatte mehrere Vorläufer und war schon lange im Gespräch, es bedurfte mehrerer unterschiedliche Entwicklungen bis die beteiligten Nationen sich zusammenschließen konnten.

Den Traum im Weltall zu wohnen gibt es nicht erst seit der bemannten Raumfahrt. Sonne, Mond und Sterne waren schon seit jeher Sitz von Göttern oder anderen Wesen und der Mensch wollte ebenfalls zu fremden Planeten reisen.
Die Sowjetunion hatte es schon in den 1970er Jahren geschafft Stationen in den Orbit zu schießen und Kosmonauten dort zu beschäftigen. Das letze erfolgreiche Beispiel war die Station MIR. Kurz vor Ende des kalten Krieges wurde eine zweite Station geplant, da man wusste, dass die MIR nur einen begrenzten Zeitraum oben bleiben konnte.
Doch die Finanzierung besonders nach dem Zerfall der Sowjetunion gestaltete sich schwierig.

Seit den Achtzigerjahren versuchten andere Nationen, wie die Mitglieder der ESA ebenfalls eine Station in das All zu schicken, mussten allerdings aus Kosten- oder technischen Gründen laufende Projekte abbrechen. Mitte der Neunzigerjahre hatte man nun die Gelegenheit mit verschiedenen Ländern, deren Einbeziehung vorher undenkbar gewesen wäre, Abkommen zu treffen und grenzübergreifend nicht nur in Europa zu agieren. So sicherte die ESA der NASA die Lieferung von Komponenten zu und auch Russland und die USA kamen überein, dass es einen unbegrenzten Austausch in Sachen ISS geben sollte. Auch Japan wurde was die Hardware anging, eingebunden. (more…)

Die Mondlandung der Amerikaner - Wahrheit oder Mythos

Nur zu gut erinnern sich die Menschen weltweit an die Worte des Astronauten Armstrong: „Ein kleiner Schritt für mich, aber ein großer für die Menschheit.“
Dies sagte er, als er seinen Fuß als erster Mensch auf unseren ständigen Begleiter Mond setzte. Seit damals tauchen jedoch immer wieder Skeptiker auf, die anzweifeln, dass Armstrong und somit die Amerikaner tatsächlich die ersten Menschen auf dem Mond waren.
Dazu muss man wissen, dass zu dieser Zeit der Kalte Krieg in vollen Zügen tobte. Die Sowjetunion und die USA veranstalteten ein Rennen um die Vorherrschaft im Weltraum. Wer würde es schaffen seine Technik so weit nach vorne zu bringen, um dann als erster den Erdtrabanten zu erreichen? (more…)

Gründung und Geschichte der NASA

In über 50 Jahren hat die NASA, die Abkürzung für die National Aeronautics and Space Administration, nicht nur meines Erachtens viele Ziele in der Luft- und Raumfahrt erreicht. Als US-amerikanisches Bundesamt für Luft- und Raumfahrtforschung wurde die NASA im Jahr 1958 gegründet. Zu damaliger Zeit hat die Behörde die Luftfahrtforschungsanstalt NACA, das National Advisory Committee for Aeronautics, übernommen.

Unzählige Male starteten Raketen für die NASA in den Weltraum. Dabei ging es um Raumflüge um die Erde sowie um Flüge zum Mars, zum Jupiter und zur Venus. Besonders wichtig war hierbei das Apolloprogramm, das am 29. Juli 1960 bekannt gegeben wurde. Der erste Start von Apollo I war am 28.05.1964, wobei der erste bemannte Apolloflug am 11.10.1968 ins Weltall startete. Dieser wurde am 22.10.1968 erfolgreich abgeschlossen. Zum letzten Mal hob eine Apollo-Rakete am 07.12.1972 vom Weltraumflughafen ab. (more…)