Sparen bei der Nasa: Space Shuttles starten nicht mehr
Die USA haben sich keinesfalls von der Finanz- und Wirtschaftskrise erholt, der jüngst verabschiedete Haushaltsplan lässt die Staatsverschuldung weiter ansteigen. Präsident Obama muss dennoch beginnen zu sparen, und das tut er auch bei der NASA.
Die Sparpläne des Präsidenten sind weitreichend, zusätzliches Geld will er vor allem in Bildung und Forschung investieren. Ein Leidtragender: Die National Aeronautics and Space Administration, kurz: NASA.
Die Raumfähre Endeavour wohl bald ihren wohl letzten Flug ins All, die Atlantis wird im Juli dann das Kapitel der Space-Ausflüge vom Cape Canaveral beenden. Das Shuttle-Programm in Florida ist schlicht zu teuer geworden und seit dem Ende des Kalten Krieges auch nicht mehr unbedingt notwendig (Stichwort: Wettlauf zum Mond). Seit 1961 starteten alle bemannten Raumschiffausflüge der Amerikaner hier. Doch wird schon seit einiger Zeit hinterfragt, ob das Zeitalter der Space-Erkundungen nicht eigentlich vorüber sei? Zu spärlich sind die wissenschaftlichen Erkenntnisse, gleichsam aber auch zu kosten- und zeitintensiv. Obama setzt auf private Investoren - der Staat aber soll nicht weiter für die kostspieligen Ausflüge aufkommen müssen.
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In über 50 Jahren hat die NASA, die Abkürzung für die National Aeronautics and Space Administration, nicht nur meines Erachtens viele Ziele in der Luft- und Raumfahrt erreicht. Als US-amerikanisches Bundesamt für Luft- und Raumfahrtforschung wurde die NASA im Jahr 1958 gegründet. Zu damaliger Zeit hat die Behörde die Luftfahrtforschungsanstalt NACA, das National Advisory Committee for Aeronautics, übernommen.