Raumfähre Atlantis

Die Raumfähre Atlantis ist ein Space Shuttle und gehört zum Raumfahrtprogramm der NASA. Den ersten Flug absolvierte die Raumfähre, mit der internen Bezeichnung OV-104, im Oktober 1985.

Das Konzept des Space Shuttle besteht aus drei Komponenten: Dem Orbiter (Raumfähre), Außentank und den Boostern (Startraketen). Dieses Konzept hat eine Wiederverwendung der einzelnen Komponenten zum Vorteil. Die Antriebsraketen und der Außentank landen, nachdem sie von der Raumfähre getrennt werden, im Meer. Die Länge der Raumfähre beträgt 37,24 m und die Spannweite beträgt 23,79 m.

Die Nutzlast beträgt je nach Verwendung bis zu 24.500 kg und die Einsatzhöhe bis zu 1.000 km. Jeder Start der Atlantis bedeutet Kosten in Höhe von einer halben Milliarde Dollar. Das Hauptaufgabengebiet des Space Shuttle ist der Transport von Satelliten ins All oder auch vom All zurück zur Erde. Die Atlantis unternimmt ebenfalls Versorgungsflüge zur Internationalen Raumstation ISS. Die Landung erfolgt wie bei einem Flugzeug auf speziellen Landebahnen.

Die NASA hat drei mögliche Pisten für die Landung. An erster Stelle steht das Kennedy Space Center in Florida, wegen der Nähe zum Startplatz. Als Ausweichmöglichkeiten stehen die Luftwaffenbasen Edwards in Kalifornien oder White Sands in New Mexico zur Verfügung.

Cape Canaveral Air Force Station

Cape Canaveral beschreibt einen Küstenabschnitt im Osten Floridas, ca. 80 Kilometer östlich von Orlando.
Bekannt wurde Cape Canaveral bereits 1940, durch die Errichtung der “Patrik Air Force Base”.

Durch die Errichtung dieses Raumhafens, wurde quasi der Grundstein gelegt, für alle folgenden, westlichen Anstrengungen hinsichtlich der Erforschung des Weltraums, samt aller erfreulichen Neuerungen, die ohne Cape Canaveral kaum oder nur viel später ermöglicht worden wären, wie zum Beispiel die Teflon-Beschichtungen, die zur Zeit essentiell für jeden Haushalt sein dürften. (more…)

Ausbildung zum Astronauten

Astronaut ist ein Kindheitstraum, dessen Verwirklichung aufgrund der Zugangsvoraussetzungen nur für einen sehr geringen Teil in Erfüllung gehen wird.

Zahlreiche Auswahlrunden, in denen die Gesundheit, Flugtauglichkeit, das räumliche Vorstellungsvermögen, die Geschicklichkeit und Konzentrationsfähigkeit getestet wird, gilt es für den Bewerber mit Bestleistung zu bestehen.

Nicht älter als 37 Jahre darf ein Bewerber sein, zwischen 153 und 190 cm groß und der Abschluss eines Studiums der Naturwissenschaften, Technik oder Medizin ist für den angehenden Astronauten verpflichtend. Alternativ kann ein Studium durch einen Pilotenschein ersetzt werden. Nach den bestandenen Tests beginnt die einjährige Ausbildung.

Danach wird der angehende Astronaut mit speziellem Fitnesstraining auf die körperlichen Extrembelastungen vorbereitet. Theoretische Grundlagen der Weltraumforschung, Geschichte der Raumfahrt und Technik sind auch Bestandteil der Ausbildung zum Astronauten. (more…)

Jupiter - größter Planet im Sonnensystem

Der Jupiter ist von der Sonne 740.815 Millionen Kilometer  und von der Erde etwas weniger, aber immer noch ganze 588.967 Millionen Kilometer entfernt und sein  Durchmesser beträgt ganze 142.984  Kilometer.

Seinen Namen hat der größte Planet in unserem Sonnensystem Jupiter vom römischen Göttervater Zeus. Bemerkenswert ist das „rote Auge“ auf der Oberfläche des Jupiters. Denn dieses Auge ist fast doppelt so große die wie Erde.

Der Jupiter besitzt keinen harten Eisenkern, sind Inneres besteht aus flüssigem Wasserstoff und Helium. Selbiges ist aber noch nicht komplett erforscht. Es ist auch nicht genau erforscht, aus welchem Oberflächenmaterial er besteht, man vermutet der Jupiter verfügt über keine genaue Oberfläche. Aufgrund dieser Beschaffenheit konnte bisher auch keine Sonde auf ihm landen, diese würde auf der flüssigen Oberfläche sofort  ertrinken.

Das breite Farbspektrum des Planeten Jupiters kommt durch den Schwefel in den Wolken zustande. Und Schwefel kann viele Farben annehmen, von Rot über Braun bis hin zu weiß und natürlich Schwarz.

Das Schwarze Loch

Zuallererst, es gibt natürlich kein schwarzes Loch, jedenfalls nicht so eines, in welchem alles  verschwindet und nie wieder auftaucht. Aber es gibt sie – und sie entstehen aus Massenreichen Sternen.

Aus toten Sternen, denn auch Sterne die Lebenszeit der Sterne ist begrenzt. Nach vielen, Milliarden Jahren müssen auch sie sterben und das geschieht mit einem riesigen Knall, der sogenannten Supernova. Nach ihrem Tod werden Sterne so stark zusammengepresst, dass ihre Dichte unendlich und nicht erfassbar ist. Man konnte aber schon wissenschaftlich feststellen, dass unendlich viel Materie in einem einzigen Punkt konzentriert wird.

Entstehung „Schwarzer Löcher“

Dabei entwickeln die toten Sterne so eine enorme Anziehungskraft, dass es noch nicht einmal das Licht schafft, aus Ihnen heraus zu kommen. Und so kamen die schwarzen Löcher zu ihrem Namen; schwarzes Loch. Dabei ziehen die schwarzen Löcher nicht nur Licht an, sie verschlingen auch jede Materie, die in ihre Nähe kommt. Sie sind sogar in der Lage, ganze Sterne zu verschlucken.

Alles was in Ihnen landet, wird in ihrem Inneren – dem Zentrum – unendlich dicht zusammen gepresst, was das Loch noch schwerer und noch gieriger macht, denn es wächst ja mit jedem, was es in in sich aufnimmt. Und, aus dem schwarzen Loch gibt kein entrinnen.

Kometen - Enstehung und Konsistenz

Kann sich noch jemand an „Hale Bopp“ erinnern? Er war das was, was meine einen Kometen nennt.
Was Kometen sind, und woraus sie bestehen ist gar nicht so einfach zu erklären. Fest steht aber, das sie kleine, zerbrechliche und auch unregelmäßig geformte Himmelskörper sind. Sie bestehen aus einer Mischung von gebundenen Körnchen und gefrorenen Gasen.

Ihre Flugbahnen sind sehr unterschiedlich, teils sehr Nahe an der Sonne, teils weit in die Unendlichkeit hineinführend. Ihre Strukturen sind sehr verschieden und sie verändern sich stets. Eines aber haben die Kometen alle gemeinsam, sie entwickeln eine Wolke aus nebulösem Material - Koma genannt – welches an Helligkeit und Größe zunimmt, sobald es sich der Sonne nähert. Einfach deswegen, weil er durch die Hitze der Sonne schmilzt bzw. verglüht. Und das was da verglüht, sehen wir als Lichtschweif.

In der Mitte der Koma ist normalerweise ein kleiner, heller Kern (Nukleus) mit einem Durchmesser von ca. 10 km) zu sehen. Dieser helle Kern und der Koma bilden den Komet, welcher auch oft Himmelschweif genannt wird. Neueste Erkenntnisse besagen, dass der Schweif eine Länge von bis  500 Mio. Kilometer erreichen kann, also viel mehr als der Teil des Schweifs, der mit dem Menschlichen Auge zu erfassen ist.  Allerdings haben Kometen nur eine begrenzte Lebensdauer, da sie in der Nähe der Sonne nur allein schon vom Sonnenwind verdampfen.

Da die Temperaturen unseres Sonnensystems sehr niedrig sind, sind sie mit verantwortlich für den chemische Erbauung eines Kometen. Hauptsächlich bestehen sie nämlich nur aus Eis und Stab und Wissenschaftler sagen hinlänglich, sie sind nicht mehr als ein ’schmutziger Schneeball’.

Weltraumtourismus - das All erobern

Reisen ist so alt, wie die Menschheit selber. So gibt es die Klassiker der Urlaubsländer, die seit vielen Jahren die Toplisten der Urlaubsländer anführen. Aber zwischen der Pauschalreise auf die Malediven und dem Flug nach Afrika gibt es nun etwas, was man wohl nur aus Szenarien von Science-Fiktion Filmen kennen dürfte; Flüge bzw. Reisen in den Weltraum.

Eigentlich sind Weltraumreisen bisher nur Astronauten vorenthalten, welche gut trainiert und allerbesten vorbereitet sind. Denn so ein Flug ins All birgt auch einige Gefahren, psychische und physische Fitness sind 2 der Voraussetzungen, welche unbedingt erfüllt sein müssen.

Eine weitere Voraussetzung ist natürlich ein gut gefülltes Bankkonto, denn Last-Minute oder Schnäppchen Angebote gibt es im Weltraumtourismus bisher nicht. (more…)

Weltraumnahrung - was essen Astronauten

Spaghetti Bolognese oder lieber Wiener Schnitzel? Vielleicht auch lieber Bockwurst oder Braten mit Soße - im Weltraum kann man heutzutage alles verzehren. Nur eben in Form von Weltraumnahrung.

Die erste Weltraumnahrung entwickelte man in den 60er Jahren, damals kamen sie noch in einer Würfelform daher und waren ein reine Mischung aus Proteinen, Fetten, Zucker, Früchten und Nüssen. Mundgerecht in Form gepresst und Vakuum verpackt.

Sterilisierter Apfelmus war das Getränk der Wahl und Zahnpasta gab’s abgefüllt in dicken Aluminiumtuben. Doch seit den 60′er Jahren hat sich in der Astronauten Ernährung viel getan und sie wurde stets weiterentwickelt. Aber immer noch ist es kein leichtes Unterfangen, die Astronauten ausreichend und dauerhaft gesund zu ernähren,
denn Astronautennahrung muss verschiedene Anforderungen erfüllen; platzsparend muss sie sein, lange haltbar und dabei trotzdem nährstoffreich und einfach zuzubereiten sein.

Zudem ist der menschliche Körper nicht dafür ausgelegt, länger Aufenthalte in der  Schwerelosigkeit problemlos auszuhalten. Die Schwerelosigkeit kann den Körper nachhaltig schädigen und die meisten Raumfahrer können nach ihrer Rückkehr aus dem All kaum noch oder überhaupt nicht mehr gehen, da sich Knochen und Muskeln rasant schnell abbauen, da sie ja in der Schwerelosigkeit nicht beansprucht werden. (more…)

Die ISS – Geschichte des gemeinsamen Projekts

Das hatte mehrere Vorläufer und war schon lange im Gespräch, es bedurfte mehrerer unterschiedliche Entwicklungen bis die beteiligten Nationen sich zusammenschließen konnten.

Den Traum im Weltall zu wohnen gibt es nicht erst seit der bemannten Raumfahrt. Sonne, Mond und Sterne waren schon seit jeher Sitz von Göttern oder anderen Wesen und der Mensch wollte ebenfalls zu fremden Planeten reisen.
Die Sowjetunion hatte es schon in den 1970er Jahren geschafft Stationen in den Orbit zu schießen und Kosmonauten dort zu beschäftigen. Das letze erfolgreiche Beispiel war die Station MIR. Kurz vor Ende des kalten Krieges wurde eine zweite Station geplant, da man wusste, dass die MIR nur einen begrenzten Zeitraum oben bleiben konnte.
Doch die Finanzierung besonders nach dem Zerfall der Sowjetunion gestaltete sich schwierig.

Seit den Achtzigerjahren versuchten andere Nationen, wie die Mitglieder der ESA ebenfalls eine Station in das All zu schicken, mussten allerdings aus Kosten- oder technischen Gründen laufende Projekte abbrechen. Mitte der Neunzigerjahre hatte man nun die Gelegenheit mit verschiedenen Ländern, deren Einbeziehung vorher undenkbar gewesen wäre, Abkommen zu treffen und grenzübergreifend nicht nur in Europa zu agieren. So sicherte die ESA der NASA die Lieferung von Komponenten zu und auch Russland und die USA kamen überein, dass es einen unbegrenzten Austausch in Sachen ISS geben sollte. Auch Japan wurde was die Hardware anging, eingebunden. (more…)

Mission Mars - Was planen NASA, ESA und die Chinesen

Schon der legendäre deutsche Raketenforscher Wernher von Braun, der maßgeblich am ersten Flug zum Mond beteiligt war, hatte Pläne für den Flug zum Mars. Für den bemannten Raumflug stellt der rote Planet das nächste logische Ziel dar. Der Mars ist der Planet, welcher der Erde am nächsten kommt. Auch deswegen gibt es immer wieder Überlegungen, nicht nur in Science-Fiction-Literatur, dass der Mars eines Tages von Menschen besiedelt werden könnte. (more…)