ESA Astronaut Alexander Gerst

Der promovierte Geophysiker wird 2014 zur internationalen Raumstation ISS fliegen. Er wurde als dritter deutscher Astronaut von der ESA nominiert. Für die Dauer von sechs Monaten wird er Teil eines internationalen Teams sein.

Alexander Gerst setzte sich beim Auswahlverfahren der Europäischen Weltraumbehörde ESA durch

Schon im zarten Alter von sechs Jahren hat ihn das Thema Raumfahrt fasziniert. Ausschlaggebend war wohl sein Großvater, dessen Leidenschaft das Amateurfunken war. Dieser hatte eines Tages die Idee, die Antenne des Funkgerätes in Mondrichtung zu drehen. Die Wellen wurden reflektiert und Alexander Gerst, der zuvor ein paar Worte in das Mikrofon gesprochen hatte, konnte seine eigene Stimme, vom Mond zurückschallend, hören. Mit diesem Erlebnis wurde eine lebenslange Leidenschaft geweckt.

Durch ein packendes Erlebnis in Neuseeland entschied er sich für ein Studium der Geophysik und Vulkanologie. Er studierte in Karlsruhe und schloss sein Studium mit einem Diplom ab. In Wellington (Neuseeland) erwarb er einen Mastertitel (more…)

Sparen bei der Nasa: Space Shuttles starten nicht mehr

Die USA haben sich keinesfalls von der Finanz- und Wirtschaftskrise erholt, der jüngst verabschiedete Haushaltsplan lässt die Staatsverschuldung weiter ansteigen. Präsident Obama muss dennoch beginnen zu sparen, und das tut er auch bei der NASA.

Die Sparpläne des Präsidenten sind weitreichend, zusätzliches Geld will er vor allem in Bildung und Forschung investieren. Ein Leidtragender: Die National Aeronautics and Space Administration, kurz: NASA.

Die Raumfähre Endeavour wohl bald ihren wohl letzten Flug ins All, die Atlantis wird im Juli dann das Kapitel der Space-Ausflüge vom Cape Canaveral beenden. Das Shuttle-Programm in Florida ist schlicht zu teuer geworden und seit dem Ende des Kalten Krieges auch nicht mehr unbedingt notwendig (Stichwort: Wettlauf zum Mond). Seit 1961 starteten alle bemannten Raumschiffausflüge der Amerikaner hier. Doch wird schon seit einiger Zeit hinterfragt, ob das Zeitalter der Space-Erkundungen nicht eigentlich vorüber sei? Zu spärlich sind die wissenschaftlichen Erkenntnisse, gleichsam aber auch zu kosten- und zeitintensiv. Obama setzt auf private Investoren - der Staat aber soll nicht weiter für die kostspieligen Ausflüge aufkommen müssen.

Zudem wurde (more…)

Das Leben in 500 Jahren: Welche Jobs wird es noch immer geben?

Sich das Leben in 500 Jahren vorzustellen, dürfte ziemlich schwierig sein. Die Technik entwickelt sich unaufhaltsam weiter und was für eine Bedeutung der menschliche Arbeitseinsatz in der Zukunft haben wird, ist mehr als unsicher.

Allerdings kann man davon ausgehen, dass es gewisse Berufszweige auch in Zukunft geben wird, da sie für die Menschheit einfach unerlässlich sind. Dazu zählen sicherlich Mediziner und Berufsgruppen aus der Dienstleistungsbranche. Wer möchte schon auf ein kühles frisch gezapftes Blondes in der Stammkneipe an der Ecke verzichten.

Allerdings dürfte man davon ausgehen, dass sich Berufszweige im Bereich der Astronomie weiterentwickeln werden und große Bedeutung haben werden. Immerhin ist die Frage nach der Entstehung des Universums bis heute noch nicht gänzlich geklärt. Und das Thema (more…)

Soichi Noguchi: japanische Astronaut

Der japanische Astronaut Soichi Noguchi wurde am 15.April 1965 in Yokohama,Japan geboren, ist verheiratet und hat 3 Kinder. 1984 schloss er erfolgreich die Oberschule von Chigasaki ab, um anschließend ein Ingenieurstudium an der Universität von Tokio zu beginnen. 1989 beendete er dieses mit einem Bachelor und 1991 mit einem Master-Diplom als Luftfahrttechniker.

Im Juni 1996 wurde Noguchi von der NASA zum Astronauten ausgewählt, worauf er im August 1996 eine zwei jährige Ausbildung zum Missionsspezialisten beim Johnson Space Center (JSC) absolvierte und daraufhin 1998 an einem Basistraining für russische bemannte Weltraumsysteme im Juri-Gagarin-Kosmonautentrainingszentrum teilnahm.

Aufgrund des Columbia-Unglücks im Februar 2001, wurde Noguchis erster Raumflug mehrmals verschoben. Am 26.Juli 2005 startete er dann mit STS-114 zum ersten Flug seiner Astronauten-Karriere. Noguchi führte insgesamt drei Weltraumausstiege (EVAs) mit einer Gesamtdauer von über 20 Stunden durch. (more…)

Weltraumtraining als Erlebnisgeschenk

Papa hat Geburtstag und schon wieder die lästige Frage: Was schenken? Krawatten und Socken hat er noch und nöcher, der Kurztrip nach Prag letztes Jahr hat ihm zwar gefallen, aber ein bißchen mehr Action wäre schon schön und für Museen interessiert er sich generell so gar nicht.

Kunst? Fehlanzeige. Aber Star-Trek fand er schon immer toll. Beam me up, Scotty.Und als Neill Armstrong 1969 auf dem Mond gelandet ist, das war schon was. Wie wäre es also mit etwas ganz Besonderem? Einem Weltraumtraining zum Beispiel? Schwerelos für einige Minuten durch die Welt schweben, das Übergewicht für kurze Zeit vergessen und Weltraumtechnik kennenlernen. (more…)

Der Orion Nebel - Sternenentstehungsgebiet

Als Orion Nebel bezeichnet man ein ca. 1350 Lichtjahre entferntes Sternenentstehungsgebiet im Sternenbild Orion. Der Nebel in der Mitte des “Schwertes” umfasst etwa 3000 einzelsterne, die sich in dem interstellaren Gas befinden.

Dank ihrer Ultravioletten Strahlung wird Wasserstoff erhitzt, sodass der Wolkenkomplex mit einer Intensität leuchtet, die mit bloßem Auge erkennbar ist. Die Sterne, in dem ansonsten nicht leuchtenden Gas, entstehen indem sich der Nebel verdichtet. Neben verschieden Stadien und Sterntypen, hängt die Lebensdauer von der Masse der Sterne ab. Sterne mit einer hohen Masse verbrennen jene schneller, erkalten oder werden zu schwarzen löchern.

Dagegen ist die Masse von sogenannten Braunen Zwergen zu gering, um die für Sonnen typische Kernfusion auszulösen. Daher besteht, der Gaswolkenkomplex ebenfalls aus der Materie der sterbenden Sterne, die zuvor im Nebel entstanden. Wegen der relativen nähe zu unserem Sonnensytem ist das Sternenentstehungsgebiet das am besten erforschte. Mit einem durchmesser von 30 Lichtjahren macht der Orion Nebel einen verhältnismäßig geringen aber existenziellen Teil der Galaxis aus.

Weltraum getestete Uhren – Fundierte Funktionszeitmesser

Weltraum getestete Uhren sind oftmals ausgereift überarbeitet und bestechen daher durch ihre fundierten Technologien. Es gibt zahlreiche Faktoren, die beachtet werden müssen, wenn eine Uhr tatsächlich weltraumtauglich gemacht werden soll. Die Verhältnisse im All verlangen spezifische Funktionen und Materialien.

Weltraum getestete Uhren – Im Weltraum herrschen andere Bedingungen

Weltraum getestete Uhren sind auf die extremen Temperaturschwankungen eingestellt, die einer normalen Uhr ganz schnell Probleme bereiten würde. Die Weltraumuhr Spacewalk von Seiko ist daher zum Beispiel mit dem Tri-Synchro-Regulator ausgestattet, der auf eine neue Weise mechanische, elektrische und elektromagnetische Energie nutzt und erzeugt. Ein anderer Faktor ist die genaue Lesbarkeit der Uhr. Die Weltraum getesteten Zeitmesser sollten bei allen Lichtverhältnissen und anderen beeinflussenden Begebenheiten gut abzulesen sein, wie auf dem Ratgebermagazin shopgenau nachzulesen ist. Extra große Zifferblätter und gut erkennbare Zeiger sind daher unverzichtbar. Außerdem muss das verwendete Glas splitterfrei sein. Viele Hersteller verwenden daher Kunststoff. Die Speedmaster der Schweizer Firma Omega ist zum Beispiel mit Hesalitglas ausgestattet, welches absolut splitterfrei ist. (more…)

Weltraum Karten für Forschungseinrichtungen

Für eine korrekte Weltraum Karte werden eine Vielzahl von Informationen über die Lage von Galaxien, Sternengebilden und Planeten benötigt. Diese Daten werden von Doppelteleskopen im Weltall an Forschungseinrichtungen der Menschen gesendet.

Diese Teleskope arbeiten mit Infrarotlicht, weil dieses Licht einen längerwelligeren Zustand besitzt, als das rote Licht, welches für die Menschen wahrnehmbar ist. Dadurch können sie ohne Probleme größere Gasmassen durchdringen, was sie zu einer besseren Wahl für die Erkundung des Weltraumes macht. Denn in diesem lassen sich auf dichte Gasnebel finden, welche das normale rote Licht reflektieren würden. Dadurch würden die Planetenbilder nur eine schlechte Qualität bieten, wenn sie überhaupt etwas zeigen.

Die infraroten Strahlen bieten sehr scharfe und detailreiche Bilder, welche von den Wissenschaftlern auf der Erde verarbeitet und für Berechnungen verwendet werden können. Auf diesen Berechnungen basiert dann die Konstruktion von übersichtlichen und genauen Weltraum Karten. Durch diese Abhängigkeit von den Teleskopeinrichtungen können selbst kleine Fehler in deren Daten zu großen und schwerwiegenden Folgen bei der Erschließung des Weltraums führen.

Treibhauseffekt - Klimawandel und Katastrophen

Durch den ansteigenden Bedarf an Gütern und die unglaublichen Industrien der Welt steigt die Konzentration von CO2 in der Atmosphäre. Dabei wäre dies doch gar nicht so dramatisch, wenn nicht gleichzeitig Millionen von Quadratmetern an Regenwald zerstört werden. Somit gerät das ökologische Gleichgewicht aus den Fugen, nur damit das ökonomische Begehren weiter fortfahren kann.

Keine Rücksicht auf Verluste

Nur wenige Menschen sind sich im Klaren darüber, was der Treibhauseffekt eigentlich mit sich bringt. Man liest ab und zu von Temperaturanstiegen, Schneefällen und dem steigenden Meeresspiegel, doch wirklich realisieren mag niemand, was bald auf uns zukommt. Immerhin wird der Trend zu umweltfreundlichen Artikeln so langsam von der Bevölkerung und den Regierungen aufgefasst. (more…)

Weltraumschrott - Objekte in der Erdumlaufbahn

Als Weltraumschrott werden Objekte in der Erdumlaufbahn bezeichnet, die keinen Nutzen mehr haben und nur durch die Erdgravitation überhaupt in der Umlaufbahn verbleiben. Darunter fallen Objekte von wenigen Millimetern Durchmesser bis hin zu ganzen Satelliten, die nicht mehr funktionsfähig sind oder abgeschaltet wurden und jetzt ziellos um die Erde kreisen.

Ursachen gibt es mehrere, u.a. kann Weltraumschrott durch den Zusammenstoß von Satelliten entstehen, die wiederum in viele Kleinsteile zersprengt werden und die Menge an Schrott in der Erdumlaufbahn weiter erhöhen, was wieder zu mehr Kollisionen führen kann – ein ewiger Kreislauf, der so leicht nicht aufzuhalten ist. Zwar existieren Radaranlagen, die jedes Objekt mit einer Größe von mehr als einem Zentimeter aufspüren können, verständlicherweise jedoch will sich niemand die Millionenkosten aufhalsen lassen, um den Weltraumschrott einzusammeln. (more…)